Luftfahrttechnischer Museumsverein Rothenburg e.V.
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Dezember 2016

Ehrung für Mitglied des Luftfahrttechnischen Museumsvereins durch sächsische Kunstministerin
Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zeichnete am 30. September 2016 verdienstvolle Ehrenamtliche für ihre Arbeit zur Förderung des sächsischen Museumswesens aus.
Zu den Geehrten gehörte auch unser Vereinsmitglied, Herr Reinhard Röhle. Die Auszeichnung für insgesamt 25 Ehrenamtliche aus Sachsen erfolgte im Rahmen einer Festveranstaltung durch die Sächsische Kunstministerin, Frau Dr. Eva-Maria Stange.
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/206621
Unser Mitglied Reinhard Röhle wurde für sein großes persönliches Engagement für unser Museum gewürdigt. Er ist als Mann vor Ort der Dreh- und Angelpunkt bei der Aufrechterhaltung des Museumsbetriebes sowie bei der Aufarbeitung und Erhaltung der Exponate. Seit 2005 ist Reinhard mit dem Museum verbunden.  Egal ob er gerade in einer „Maßnahme“ war oder „nur“ ehrenamtlich arbeitetet, mit ihm hatten wir einen „Macher“ gewonnen, der mit viel Geschick, technischem Verständnis und Ideenreichtum sowie einem gewaltigen Improvisationstalent auch unmöglich Dinge möglich machte, besonders bei unseren sehr begrenzten technische und finanzielle Ressourcen. Inzwischen im „Ruhestand“ ist er doch fast täglich im Museum und sei es nur, um z.B. im Winter nachzusehen, ob alles i.O. ist. Im Jahr 2015 war er über 450 Stunden ehrenamtlich im Museum tätig. Auch dieses Jahr wird es wieder eine ähnliche Anzahl von Stunden werden. Ohne dass er aus der Luftfahrt kommt, hat er sich über die Jahre ein sehr detailliertes Wissen zur Luftfahrt und zu unseren Exponaten angeeignet, recherchiert zu neuen Exponaten und gestaltet Tafeln zu diesen. Er wird von den Fachbesuchern als kompetenter Ansprechpartner geachtet und akzeptiert.
Wir sehen seine Auszeichnung auch als Würdigung unserer Arbeit insgesamt, denn alle unsere Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich und haben auch 2016 das Museum wieder täglich von Ostern bis zum 31. Oktober für unsere Besucher offen gehalten. Ca. 3500 Gäste des Museums nutzen dieses Angebot.

 

 

 

 

 

 

Übergabe der Urkunde durch die Sächsische Kunstministerin Frau Dr. Eva-Maria Stange

 

 

 

September 2016

Neue Exponate erworben:

Dieser Motor stammt aus dem Absturz einer Suchoi SU - 29 vom 10. August 2003 in Allstedt (Sachsen Anhalt).Dabei wurde der Pilot tödlich verletzt und am Flugzeug entstand Totalschaden.

 

 

 

 

Das ist eine Tragflächenhälfte einer Dornier 228.

Diese statische Bruchzelle (Tragflächenhälfte) der Dornier 228 wurde von der ehemaligen Dornier – Luftfahrt GmbH dem Institut für Luft – und Raumfahrttechnik der TU Dresden Mitte der 1990iger Jahre für Lehrzwecke überlassen. An dieser Bruchzelle wurden Versuche der Stabilität an diesem Flügel in dieser Institution durchgeführt, was man an den hellen Flecken auf der Bruchzelle (Tragflächenhälfte) erkennt.
In den Ausschnitten und Bohrungen an der Tragflächenhälfte kann man die Flügelstruktur und die Tragenden Strukturbauteile mit den gefrästen Deckhäuten (Aufbau des Flügels innen) erkennen.
Das davorliegende Teil gehört zum Querruder, welche zu dieser Tragflächenhälfte gehört.

 

Weiterführung der Lackierung, unser Lackierer, Frank Schiller hat wieder sein ganzes Können aufgeboten !

 

 

 

August 2016

Auch in diesem Jahr hat sich unser Verein wieder am Festumzug zum jährlichen Sommerfest in Rothenburg teilgenommen.

 

 

Juli 2016

Beginn der Restaurierung unserer Mig-15

Viel Arbeit mußte in die Reparatur der Zelle gesteckt werden.

 

Juni 2016

 

Am 21.05.2016 haben wir unseren Museumstag durchgeführt. Bei schönem Wetter, und vielen Zuschauern haben wir einen interessanten Tag gestalten können. Anlässlich unseres Museumstages haben wir eine Sonderausstellung über das einzige Strahlverkehrsflugzeug der DDR die „152“  vorbereitet. Dazu hatten wir auch einen prominenten Gast eingeladen. Herr Gerhard Güttel, Flugzeugingenieur und Testpilot der 152 / V4, war in dankenswerter Weise von seiner Tochter Frau Otto und ihrem Mann unterstützt, aus Dresden angereist und hat unsere Sonderausstellung in besonderem Maße als Zeitzeuge bereichert.

Desweiteren hat uns die "IG Flugmodell 152" aus Dresden mit Herrn Jürgen Wolf mit einem Modell der legendären 152 und einem eindrucksvollen Diorama rund um das erste strahlgetriebene Verkehrsflugzeug der DDR in sehr anschaulicher Weise unsere Sonderausstellung unterstützt.

Ein weiterer Höhepunkte an diesem Tage war die schon im März angekündigte Vorführung der Werksfeuerwehr von Schwarze Pumpe mit einem auf einem MAN montierten Strahltriebwerk der Mig-17 (einem WK-1F).

Hier möchten wir uns ganz ausdrücklich bei den Kameraden der Flugplatzfeuerwehr Rothenburg und der Freiwilligen Feuerwehr Rothenburg für ihre uneigennützige Unterstützung bei der Wasserversorgung dieser Vorführung bedanken. Ein ganz besonderer Dank gilt den Kameraden der Feuerwehr Vattenfall Schwarze Pumpe für ihre beeindruckende Vorführung.

Herr Freudenberg aus Königsbrück hat auch wieder eine beeindruckende Schau mit seinem auf einem B-1000 montierten 6-Zylinder Reihenmoter mit Propeller zeigen können. Herr Freudenberg hat uns zum wiederholten Mal mit seinem Flugzeugmotor besucht, auch dafür ein herzliches Danke schön.

Auch das von Herrn Bernd Rehn in dankenswerter Weise zur Verfügung gestellte M 701 (ein Triebwerk aus einer L-29) hat wieder bei einem Probelauf alte Erinnerungen in bezug auf Lärm und Gerüche geweckt.

Unsere Vorführungen von hydraulikunterstützten Funktionen an einer Mig-21 (296) weckten auch wieder das Interesse der Gäste.

Ein herzlicher Dank geht an unsere Bürgermeisterin, Frau Heike Böhm, welche unserer Einladung gern gefolgt war.

Viele fleißige Hände haben unter anderem auch mit gastronomischer Versorgung unserer Gäste wieder für eine gelungene Veranstaltung gesorgt.

Eröffnungsansprache von unserem Vorsitzenden Hans Sagawe (1. von links), daneben unser Ehrengast Flugzeug-Ingenieur und Testpilot der 152 / V4 Herr Gerhard Güttel, im Hintergrund die Kameraden der Feuerwehr aus Schwarze Pumpe und Herr Freudenberg aus Königsbrück, am Stehtisch die Tochter von Herrn Güttel, Frau Otto. Rechts hinten Werner Mitlöhner im Gespräch mit Herrn Friedrich von der Flugplatzfeuerwehr.

 

 

Herr Wolf mit einem Modell der "152". Diese 152/V4 im Maßstab 1:10 ist  ca 15 kg schwer und hat eine Spannweite von 2,83 Metern. siehe auch (Modell Strahlverkehrsflugzeug 152)

 

Diese "Wasserkanone kann bis zu 6000 l Löschwasser pro min. 150m weit und 50 m hoch befördern.

Die Flugplatzfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Rothenburg als Wasserversorger am Löschfahrzeug.

Beeindruckender Löscheinsatz.

Das WK-1F als Wasserkanone im Einsatz.

 

Der Motor,ein M337A (6-Zylinder-Reihenmotor, 209 PS) aus einer Zlin Z-43, aufgebaut auf einem B-1000, vorgeführt von Herrn Freudenberg aus Königsbrück,. Die Z-43 ersetzte in einer Stückzahl von 12 zum Anfang der 1970er-Jahre in den Luftstreitkräften der DDR die JAK-18A.

Das Triebwerk M 701 von einer L-29 als Vorführobjekt (Geräusche und Gerüche weckten Erinnerungen)

Unser Werner bei der Vorführung an der"296". Fahrwerk fahren, andere hyraulische Funktionen und viele aerodynami sche Vorgänge, welche in der Luft eine wichtige Rolle spielen, wurden hier am Flugzeug vorgeführt.

Unsere Bürgermeisterin, Frau Heike Böhm im angeregten Gespräch mit Herrn Gerhard Güttel, Testpilot der "152/V4"

Die Verpflegungsstelle in Erwartung der Gäste. Vielen Dank unseren fleißigen Helfern !

Mai 2016

Am 21.Mai 2016 findet unser diesjähriger Museumstag statt.

Es wird wieder Triebwerksgeräusche und den Geruch von Kerosin geben!

Für das Programm hat die Werksfeuerwehr von Vattenfall zugesagt, ihre Triebwerks-Löschanlage mit dem Strahltriebwerk WK-1F zu demonstrieren. (Siehe auch März 2016) Der Verein hofft, wieder mit Triebwerksprobeläufen am M701 zum Gelingen des Tages beitragen zu können.
An diesem Tag wird auch offiziell unsere diesjährige Sonderschau eröffnet. Es ist eine kleine Ausstellung über die „152“, dem ersten turbinengetriebenen Passagierflugzeug Deutschlands aus den Flugzeugwerk Dresden. Dargestellt wird dabei auch die Rettung des einzigen erhaltenen Rumpfes, welcher bis in die 90er-Jahre auf dem Rothenburger Flugplatz lag und zu dessen Rettung der Verein wesentlich beigetragen hat. Dazu werden u.a. Filme aus der Zeit der Entstehung des Flugzeuges aber auch über die Bergung zu sehen sein.

 

April 2016

Am Donnerstag, den 07.April 2016 wurde das Museum Opfer von DIeben.Wie auch in der Presse mitgeteilt, war besonders der Werkstatt- und Lagerbereich betroffen. Betroffen sind Flugzeugteile, Helme und Anzüge sowie Werkzeug.

Obwohl es den Dieben nicht gelang, in die Ausstellungsbereiche zu gelangen, sondern "nur" die Werkstattbereiche und das Lager betroffen waren, ist der Schaden doch recht beträchtlich.
Unter anderem ist das gerade restaurierte und zum Einbau vorbereitetet Gerätebrett der MiG-21 F-13 "623" mit diversen Instrumenten entwendet worden.
Betroffen ist auch ein mit Unterschriften signierter Helm, den ein langjähriger Pilot zu seinem Abschied erhalten hatte. Seine Witwe hat dem Helm dem Museum gestiftet.
Leider ist auch eine größere Anzahl Bordgeräte, an deren genauen Aufstellung wir noch arbeiten, aus einem Lagerbereich entwendet worden.
Kurios ist auch das Fehlen eine Tafel mit einer Auswertung des sozialistischen Wettbewerbs, wo die Einheiten Stein und Melzer erwähnt werden, offensichtlich inzwischen wieder begehrte Artikel.

Die Zusammenstellung lässt vermuten, dass hier Ware für ebay oder Trödlermärkte beschafft wurde.
Daher unser Bitte, sollten im Internet verdächtige Artikel auffallen oder gar angeboten werden, so sind wie für eine Information sehr verbunden.
Wir haben für die meisten Dinge Fotos und Seriennummern.

Für die Unterstützung unser Dank im Voraus.

Hier einige Fotos:

Eine Aufstellung, welche noch erweitert wird, kann hier geladen werden: Gerätebrett F-13

 

März 2016

Januar und Februar war Winterschlaf, könnte man denken, aber ganz so war es nicht. Im Januar haben wir unsere Jahreshauptversammlung vorbereitet, welche wir dann im Februar durchgeführt haben. Unser Arbeitsplan für 2016 steht und damit wieder äten und Ideen.

Am 25.03.2016 ab 10 Uhr wollen wir unser Museum für die diesjährige Saison wieder öffnen. Dafür ist am 19.03.2016 eine gemeinsame Aktion in Sachen Reinigung und Vorbereitung auf die Eröffnung geplant.

Am 21.05.2016 wollen wir einen Museumstag durchführen.

Als besonderes Ereignis dazu haben wir mit der Feuerwehr Vattenfall Schwarze Pumpe eine Vorführung eines Löschangriffes mit einer Wasserkanone auf der Basis eines WK-1F  Strahltriebwerkes geplant. Informationen dazu im anschließenden Artikel, der dankenswerter Weise von unserem Vereinsmitglied Jürgen Vogt verfasst wurde.

Das mobile Feuerlöschgerät der Werksfeuerwehr von Vattenfall in „Schwarze Pumpe“

 

 

Das Luftfahrttechnische Museum Rothenburg erwartet zum Museumstag am 21. Mai 2016 eine Abordnung der Werksfeuerwehr von Vattenfall zur Demonstration ihrer Triebwerks- Löschanlage WK-1F.


Dieses Verfahren, wo mit Hilfe des Schubstrahles von einen Flugzeug-Strahltriebwerk Löschmittel bis 150m weit und 50m hoch zu einem Brandherd transportiert werden kann, ist nicht neu. Besonders bei der Verhütung von Bränden auf Erdölfeldern, im Bergbau, zur Sicherung von Chemieanlagen, usw. kommen solche Geräte international zum Einsatz. Dabei können bis 6000 Liter Löschmittel pro Minute zerstäubt werden.
Das Gerät von „Schwarze Pumpe“ wurde bereits zu DDR-Zeiten konstruiert und gebaut.
Damals war das Basisfahrzeug ein W-50 Kranfahrzeug. Heute ist die Anlage auf einen MAN montiert. Das Triebwerk ist ein Turbojet vom Typ WK-1F, der ehemalige Antrieb vom Jagdflugzeug MiG-17 und anderen sowjetischen Militärflugzeugen aus Ende der vierziger Jahre. Das Besondere an diesem Triebwerk ist sein Radialverdichter. Diese Bauart eignet sich besonders gut für den Einsatz im Bodenbetrieb.  Es verfügt über eine Schubleistung von 25,98kN (2650kp). Die maximale Drehzahl beträgt 11560U/min. Dabei werden 48,2kg/sek. Luft  durchgesetzt. Der Ursprung dieses Triebwerkes liegt übrigens unter der Bezeichnung „NENE“ in der englischen Firma Rolls-Royce.  Die Sowjetunion kaufte 1946 die Lizenz und das Konstruktionsbüro 117 „W. J. Klimow“ in Leningrad (St. Petersburg) entwickelte es zu mehreren Versionen weiter. In den fünfziger Jahren wurden sie unter der Bezeichnung LIS-5 in Polen und als Walter M-06F in der CSR gefertigt.
Als im Jahr 2006 in Texas/USA zwei ähnliche Anlagen für den Bergbau aufgebaut wurden, entschieden sich auch hier die Amerikaner für die russischen WK-1 Triebwerke.

Die Geräte von „Schwarze Pumpe“ stehen im gesamten Territorium von Ruhland bis Cottbus in ständiger Rufbereitschaft. Um diese Situation z. B. für Wartungs- und Reparaturarbeiten zu entspannen, ließ sich das Unternehmen Vattenfall im Jahr 2005 eine 2. Anlage bauen. Beide Geräte waren übrigens schon mehrmals in Rothenburg (das letzte Mal Oktober 2015). Hier erhielten sie in der ehemaligen KRS-Halle regelmäßig anfallende Inspektionen.

 

Jürgen Vogt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mai 2016

Am 21.Mai 2016 findet unser diesjähriger Museumstag statt.

Es wird wieder Triebwerksgeräusche und den Geruch von Kerosin geben!

Für das Programm hat die Werksfeuerwehr von Vattenfall zugesagt, ihre Triebwerks-Löschanlage mit dem Strahltriebwerk WK-1F zu demonstrieren. (Siehe auch März 2016) Der Verein hofft, wieder mit Triebwerksprobeläufen am M701 zum Gelingen des Tages beitragen zu können.
An diesem Tag wird auch offiziell unsere diesjährige Sonderschau eröffnet. Es ist eine kleine Ausstellung über die „152“, dem ersten turbinengetriebenen Passagierflugzeug Deutschlands aus den Flugzeugwerk Dresden. Dargestellt wird dabei auch die Rettung des einzigen erhaltenen Rumpfes, welcher bis in die 90er-Jahre auf dem Rothenburger Flugplatz lag und zu dessen Rettung der Verein wesentlich beigetragen hat. Dazu werden u.a. Filme aus der Zeit der Entstehung des Flugzeuges aber auch über die Bergung zu sehen sein.

April 2016

Am Donnerstag, den 07.April 2016 wurde das Museum Opfer von Dieben. Wie auch in der Presse mitgeteilt, war besonders der Werkstatt- und Lagerbereich betroffen. Betroffen sind Flugzeugteile, Helme und Anzüge sowie Werkzeug.

Obwohl es den Dieben nicht gelang, in die Ausstellungsbereiche zu gelangen, sondern "nur" die Werkstattbereiche und das Lager betroffen waren, ist der Schaden doch recht beträchtlich.
Unter anderem ist das gerade restaurierte und zum Einbau vorbereitetet Gerätebrett der MiG-21 F-13 "623" mit diversen Instrumenten entwendet worden.
Betroffen ist auch ein mit Unterschriften signierter Helm, den ein langjähriger Pilot zu seinem Abschied erhalten hatte. Seine Witwe hat dem Helm dem Museum gestiftet.

Es fehlen auch ein kompletter Vollhelm und zwei Druckanzüge Foto unten von als Vergleichsobjekt.

Leider ist auch eine größere Anzahl Bordgeräte aus einem Lagerbereich entwendet worden.


Kurios ist auch das Fehlen eine Tafel mit einer Auswertung des sozialistischen Wettbewerbs, wo die Einheiten Stein und Melzer erwähnt werden, offensichtlich inzwischen wieder begehrte Artikel.

Die Zusammenstellung lässt vermuten, dass hier Ware für ebay oder Trödlermärkte beschafft wurde.
Daher unser Bitte, sollten im Internet verdächtige Artikel auffallen oder gar angeboten werden, so sind wie für eine Information sehr verbunden.
Wir haben für die meisten Dinge Fotos und Seriennummern.

Es liegt jetzt auch eine vorläufige Liste der entwendeten Geräte mit genauer Beschreibung und Fotos vor. Sie kann als PDF heruntergeladen werden.

Die Detailaufstellung zum Gerätebrett F-13 ist hier

Für die Unterstützung unser Dank im Voraus.

Hier Fotos vom Gerätebrett der F-13 und weiterer vermisster Gegenstände:

 

Tafe

 

 

Staurohr ПВД-7 mit DUAS-64-26-5M SN DUAS:26559 (Foto eines Vergleichsobjektes)

 

 

März 2016

Januar und Februar war Winterschlaf, könnte man denken, aber ganz so war es nicht. Im Januar haben wir unsere Jahreshauptversammlung vorbereitet, welche wir dann im Februar durchgeführt haben. Unser Arbeitsplan für 2016 steht und damit wieder äten und Ideen.

Am 25.03.2016 ab 10 Uhr wollen wir unser Museum für die diesjährige Saison wieder öffnen. Dafür ist am 19.03.2016 eine gemeinsame Aktion in Sachen Reinigung und Vorbereitung auf die Eröffnung geplant.

Am 21.05.2016 wollen wir einen Museumstag durchführen.

Als besonderes Ereignis dazu haben wir mit der Feuerwehr Vattenfall Schwarze Pumpe eine Vorführung eines Löschangriffes mit einer Wasserkanone auf der Basis eines WK-1F  Strahltriebwerkes geplant. Informationen dazu im anschließenden Artikel, der dankenswerter Weise von unserem Vereinsmitglied Jürgen Vogt verfasst wurde.

Das mobile Feuerlöschgerät der Werksfeuerwehr von Vattenfall in „Schwarze Pumpe“

 

 

Das Luftfahrttechnische Museum Rothenburg erwartet zum Museumstag am 21. Mai 2016 eine Abordnung der Werksfeuerwehr von Vattenfall zur Demonstration ihrer Triebwerks- Löschanlage WK-1F.


Dieses Verfahren, wo mit Hilfe des Schubstrahles von einen Flugzeug-Strahltriebwerk Löschmittel bis 150m weit und 50m hoch zu einem Brandherd transportiert werden kann, ist nicht neu. Besonders bei der Verhütung von Bränden auf Erdölfeldern, im Bergbau, zur Sicherung von Chemieanlagen, usw. kommen solche Geräte international zum Einsatz. Dabei können bis 6000 Liter Löschmittel pro Minute zerstäubt werden.
Das Gerät von „Schwarze Pumpe“ wurde bereits zu DDR-Zeiten konstruiert und gebaut.
Damals war das Basisfahrzeug ein W-50 Kranfahrzeug. Heute ist die Anlage auf einen MAN montiert. Das Triebwerk ist ein Turbojet vom Typ WK-1F, der ehemalige Antrieb vom Jagdflugzeug MiG-17 und anderen sowjetischen Militärflugzeugen aus Ende der vierziger Jahre. Das Besondere an diesem Triebwerk ist sein Radialverdichter. Diese Bauart eignet sich besonders gut für den Einsatz im Bodenbetrieb.  Es verfügt über eine Schubleistung von 25,98kN (2650kp). Die maximale Drehzahl beträgt 11560U/min. Dabei werden 48,2kg/sek. Luft  durchgesetzt. Der Ursprung dieses Triebwerkes liegt übrigens unter der Bezeichnung „NENE“ in der englischen Firma Rolls-Royce.  Die Sowjetunion kaufte 1946 die Lizenz und das Konstruktionsbüro 117 „W. J. Klimow“ in Leningrad (St. Petersburg) entwickelte es zu mehreren Versionen weiter. In den fünfziger Jahren wurden sie unter der Bezeichnung LIS-5 in Polen und als Walter M-06F in der CSR gefertigt.
Als im Jahr 2006 in Texas/USA zwei ähnliche Anlagen für den Bergbau aufgebaut wurden, entschieden sich auch hier die Amerikaner für die russischen WK-1 Triebwerke.

Die Geräte von „Schwarze Pumpe“ stehen im gesamten Territorium von Ruhland bis Cottbus in ständiger Rufbereitschaft. Um diese Situation z. B. für Wartungs- und Reparaturarbeiten zu entspannen, ließ sich das Unternehmen Vattenfall im Jahr 2005 eine 2. Anlage bauen. Beide Geräte waren übrigens schon mehrmals in Rothenburg (das letzte Mal Oktober 2015). Hier erhielten sie in der ehemaligen KRS-Halle regelmäßig anfallende Inspektionen.

 

Jürgen Vogt